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Trumler, Schiffahrt n. Tarockanien - Wiener Neustädter Kanal  

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Gerhard Trumler
Schiffahrt nach Tarockanien - Der Wiener Neustädter Kanal
88 Seiten, 70 brillante Bildtafeln, gebunden, Großformat
"Schifffahrt nach Tarockanien" - ein Gesamtkunstwerk von Gerhard Trumler
Von zeitloser Schönheit, schier endloser Gültigkeit ist Fritz von Herzmanovsky-Orlandos Einstieg aus Maskenspiel der Genien: "Es ist eine traurige aber unbestreitbare Tatsache, dass die Welt dem Phänomen Österreich mit tiefem Unwissen gegenübersteht." Das typisch Austriakische stets als die Realität dokumentierender Chronist hinterfragend, stieß Gerhard Trumler bei seiner Recherche über die Historie des Wiener Neustädter Kanals auf geheime Unheimlichkeiten einer spezifisch kakanischen Spezies, verwob historische Fakten der k. u. k. Schifffahrtsbehörden mit Herzmanovsky-Orlandos Beschreibung der imaginären unterirdischen Bahnstation Freyenfeld St. Superan. Das fantastische Ergebnis dieser gedanklichen Tour d'Horizon Schifffahrt nach Tarockanien stellt in mehrfacher Hinsicht eine Zäsur im OEuvre des 1937 geborenen Fotografen dar. Hatte sich der Doyen der österreichischen Fotografie bisher standhaft der Digitalfotografie verweigert, enthält dieses Buch erstmals farbige, artifiziell am Computer modifizierte Fotos. Dass der Maître der analogen Schwarzweißfotografie seinen Kunstwerken kongenial ausgewählte Literatur zur Seite stellt, belegen wunderbare Editionen über Prag, auf den Pfaden von Meyrink und Kafka, Wien - Stadt ohne Gewähr mit Collagen von Artmann bis Wertheim, die Teufelsmühle im Waldviertel oder den Berg Athos. Als Novum präsentiert der Grandseigneur ein Surrogat aus einem eigenen Essay und Exzerpten der k. u. k. Geheimräte. Subtil gerät die Reise zur intensiven Reflexion. Trumlers Montage dekuvriert die Posse des, wie er subsumierend mutmaßt, immer schon als Torso geplanten Projektes als Synonym des typisch Österreichischen: ein Provisorium, unverbindlich und prosperierend, immerwährender Vorwand und Anlass für Unschuldsvermutungen aller Art. Parallelen zu aktuellen Tunnel-, Straßenbauten, Vergabemodalitäten, Bezirkskaisern, Dorfpaschas und Bahnwärterstöchtern sind naturgemäß rein zufällig. Virtualität und Realität verschwimmen in Egalität. Eindrucksvoll illustriert das Opus die visuelle Kraft, die subjektiven Perspektiven des Bilderpoeten. Ohne Pathos, beseelt von absoluter Klarheit, faszinierender Schönheit, abseits der alltäglichen Bilderflut. Obwohl der im Zeichen der Neugier und Unruhe Geborene, der einst Kreisky und Kirchschläger porträtierte, sein Schaffen selbst oft unter den Scheffel stellt, erfährt sein Werk die Aura zeitloser, "Pardon den Terminus, Maître, aber er passt zu gut!", pittoresker Kunst.



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