|
Ausstellung bis 24.Mai in der Albertina:
Jakob und Rudolf von Alt - Im Auftrag des Kaisers
Klaus Albrecht Schröder, Maria Luise Sternath-Schuppanz
Es waren die besten Aquarellisten, die Kaiser Ferdinand I. beauftragte, ein »Bilderbuch« von den schönsten Gegenden und wichtigsten Plätzen der österreichischen Monarchie und der angrenzenden Länder zu liefern. Ferdinands erste Aufträge erfolgten 1833 zunächst an Eduard Gurk, dann an Jakob Alt, der dafür gemeinsam mit seinem Sohn Rudolf arbeitete. Die letzten Aquarelle entstanden 1849. Von den über 300 großformatigen Aquarellen verwahrt die Albertina 227 Werke. Der weiten zeitlichen Spanne der Entstehung der Blätter entspricht eine große Bandbreite an Inhalten – von der Darstellung prominenter Gebäude bis zu Gesamtansichten von Städten, von besonderen Landschaften bis hin zur Wiedergabe des Volkslebens. Die Betrachtung der Aquarelle durch einen Guckkasten hat die unmittelbare Wirkung der Werke wohl noch weiter verstärkt. Erstmals wird dieses Panorama aus der Blütezeit der österreichischen Aquarellmalerei umfassend präsentiert.
Klaus Albrecht Schröder, Herausgeber
Studium der Kunstgeschichte in Wien; 1988–1999 Direktor des Wiener Kunstforums; seit 1996 Präsident der Interessensgemeinschaft österreichischer Museen und Ausstellungshäuser (IMA); seit 1999 Direktor der Albertina, Wien. Herausgeber und Verfasser zahlreicher Publikationen und Beiträge zur österreichischen und internationalen Kunstgeschichte, Kunstsoziologie und Ästhetik.
Maria Luise Sternath-Schuppanz, Herausgeberin
Studium der Kunstgeschichte in Wien; Kuratorin für österreichische und deutsche Kunst (Schwerpunkt 19. Jahrhundert) an der Albertina. Ausstellungen und Katalogbeiträge u.a. zu Albrecht Dürer, zur Zeichnung des 19. Jahrhunderts und der Moderne.
Spezifikationen
Format 24 x 30 cm
216 Seiten, ca. 300 Abb.
Hardcover |