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Von Habsburg bis Hitler - Österreich vor dem II.Weltkrieg
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Heinrich C. Dosedla
Von Habsburg bis Hitler: Österreich vor dem Anschluss
384 Seiten, zahlr. Abb., gebunden
Seit 1945 stellen sich bereits drei Generationen die Frage nach dem Warum. Augenzeugenberichte sollen eine Antwort darauf geben, wieso es möglich war, dass Österreich vor 70 Jahren aufhörte zu existieren. Unter jenen, die den Einmarsch deutscher Truppen in Österreich vor siebzig Jahren begrüßten, waren nicht nur Resignierte jeder Schattierung, die das staatspolitische Experiment der Ersten Republik für gescheitert und nun die »Heimkehr ins Reich« eher für das kleinere Übel hielten. Außer fanatischen Nazi-Anhängern, die schon jahrelang in der Illegalität aktiv waren, gab es viele aus allen Lagern der Bevölkerung, einschließlich der organisierten Arbeiterschaft, die unter dem Druck der Verhältnisse aus verschiedenartigsten Motiven längst zu Überläufern und Verrätern geworden waren. Anhand von Erlebnisberichten der letzten darin verstrickten Zeitzeugen zeichnet der Autor den Weg vom Schutzbund zur SS und vom Kuhstall ins KZ nach.
Über den Autor
Heinrich Dosedla, geb. 1945 in Prag, Dr.phil., Ethnologe, Prähistoriker, Wirtschafts-und Sozialanthropologe, Mitwirkung am Österreichischen Volkskunde-Atlas und an dorfmonografischen Untersuchungen im Burgenland, langjährige Forschungen bei archaischen Stammesgesellschaften Melanesiens, Museumsarbeit, akademische Lehr-und Publikationstätigkeit, sowie Engagement im internationalen Kulturmanagement. |
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