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GÖ-Renaissance und Gegenreformation (Hengl)  

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Dr. Martina Hengl
Renaissance und Gegenreformation
Österreich in der Frühen Neuzeit

192 Seiten, ca. 250 Farbfotos & Karten, gebunden

Zu Beginn der Frühen Neuzeit fallen für die habsburgischen Länder entscheidende Weichenstellungen: Kaiser Maximilian I., der “letzte Ritter” und große Förderer humanistischen Gelehrtentums, begründet durch seine geschickte Heiratspolitik den Aufstieg der “Casa de Austria” zum mächtigsten Herrscherhaus Europas, zugleich gelingt es den habsburgischen Landesfürsten, den Widerstand der ständischen Opposition, von Adel und Bürgertum der Städte, endgültig in die Schranken zu weisen – es beginnt die Epoche der absolutistisch über “Untertanen” regierenden Herrscher. Hand in Hand ging diese Entwicklung mit dem erbitterten Ringen um die Freiheit des Glaubens, ausgelöst durch die enorme Explosivkraft der Lehre Martin Luthers, und dem dramatischen Abwehrkampf gegen die Türken, die 1529 erstmals vor Wien stehen und in den folgenden anderthalb Jahrhunderten eine stete Gefahr für die östlichen Territorien des Reiches bilden. Aus beiden Konfrontationen gehen die Habsburger als Sieger hervor: Die entschlossen geführte Gegenreformation sichert den Triumph der Kirche, der Sieg über die Türken vor Wien 1683 leitet den Aufstieg Österreichs zur Großmacht ein.

Kompetent zeichnet Martina Hengl die “Geburt” des neuzeitlichen österreichischen Staates nach, eindrucksvoll entwirft sie das kompakte Porträt eines Zeitalters, das von konfessionellen Leidenschaften, von Aber- und Irrglaube, Hexenwahn und blutigen sozialen Konflikten geprägt wurde.



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