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Schmuck zwischen Avantgarde und Tradition
Statt € 41,00 nur € 19,99
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Theodor Fahrner - Schmuck zwischen Avantgarde und Tradition
Früher Designerschmuck vom Feinsten:
Theodor Fahrner gehört zu den innovativsten und interessantesten Schmuckherstellern Europas. Als einer der ersten Fabrikanten Deutschlands schloss sich der Pforzheimer Ende des 19. Jahrhunderts der Jugendstilbewegung an und beauftragte namhafte Künstler mit modernen Schmuckentwürfen. Sein reformerisches Ziel: Die Erhöhung der Qualität seriell hergestellten Schmucks auf das Niveau von Künstlerschmuck.
Prägend für den "Fahrner-Stil" war insbesondere die enge Zusammenarbeit mit der Künstlerkolonie in Darmstadt. Ludwig Habich, Joseph Maria Olbrich und Patriz Huber schufen legendäre Entwürfe für den Künstler-Fabrikanten. Aber auch Georg Kleemann und Julius Müller-Salem, reform-orientierte Professoren der Pforzheimer Kunstgewerbeschule, oder freischaffende Künstler wie der Maler Christian-Ferdinand Morawe kooperierten eng mit Theodor Fahrner.
Erste Preise bei der Weltausstellung 1900 in Paris ermutigten den Pforzheimer Schmuck-Fabrikanten in seiner Idee, Kunst für viele, und damit Modeschmuck auf hohem Niveau zu produzieren. Vom Pariser Figaro als "Demokratisierung des Luxus" bezeichnet, erwies sich Fahrners Konzept als langfristiger Erfolg: Einzelne seiner Broschen wurden zu Tausenden verkauft - in Deutschland ebenso wie im Ausland. Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts war er mit seinem "Design-Schmuck" europaweit führend.
Nach dem Tode Fahrners im Jahre 1919 übernahm Gustav Braendle die Firma und führte sie unter dem eingeführten Markenzeichen "FAHRNER-SCHMUCK" weiter. In den 1920er und 1930er Jahren entstand extravaganter Schmuck im internationalen, geometrischen Stil des Art Déco. Entwerfer wie der aus Wien stammende Maler Anton Kling bestimmten mit ihren Kreationen fortan die neue Linie. Nicht nur in Europa, sondern vor allem in den USA und Lateinamerika fanden die neuen, spektakulären Entwürfe begeisterte Aufnahme. Die politische Entwicklung in Deutschland setzte der innovativen Ausrichtung allerdings deutliche Grenzen: Braendle konnte bald nur noch ins Ausland verkaufen. Und obwohl das Werk nach 1945 fortbestand, gelang es nie mehr, an die einstige Größe anknüpfen. 1979 wurde die Firma aufgelöst.
Das Standardwerk der ARNOLDSCHEN über den Pforzheimer Schmuckwaren-Fabrikant Theodor Fahrner ist nun wieder lieferbar! Über 600 Schmuckstücke von namhaften Entwerfern zeigen die schönsten Objekte aus Jugendstil und Art Déco. 288 Seiten, 446 prachtvolle Farb- & 209 SW-Fotos, gebunden, Großformat |
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