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Andreas Cellarius, Harmonia Macrocosmica
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Andreas Cellarius, Harmonia Macrocosmica
Ein Blick in die Sterne: Die schönsten Himmelskarten der Geschichte
240 Seiten, ca.300 Farbfotos, gebunden, Riesenformat 53 x 32 cm
Das 17. Jahrhundert ist berühmt für seine prächtigen, häufig handkolorierten Atlanten. Zu den herausragendsten Himmelsatlanten zählt die 1660 in Amsterdam erschienene Harmonia Macrocosmica des deutsch-niederländischen Mathematikers und Kosmografen Andreas Cellarius (ca. 1596-1665). Auf 29 doppelseitigen Tafeln werden die Weltsysteme von Claudius Ptolemäus, Nikolaus Kopernikus und Tycho Brahe, sowie die Bahnen von Sonne, Mond, den Planeten und die Stellung der Sternbilder in verschiedenen Aspekten dargestellt. Viele der Tafeln sind in ihrem Entwurf und der Darstellung einzigartig: Astronomen, Allegorien, Putten beleben die Tafeln und eine üppige, prächtige barocke Verzierung schmückt die Bordüren. In unzähligen Details werden die Karten zu sprechenden Bildern. Zu Recht wird die Harmonia Macrocosmica ein Meisterstück des goldenen Zeitalters der Kartografie genannt und zählt zu den bedeutendsten Werken in der Geschichte der Astronomie.
Dieser Nachdruck wurde auf Grundlage der handkolorierten und vollständigen Ausgabe der Bibliothek der Universiteit van Amsterdam hergestellt. Einer der führenden Cellarius-Forscher, Robert van Gent, gibt dem Leser in seiner illustrierten Einleitung einen Überblick über die Darstellungen des Kosmos und des Sternhimmels im Laufe der Jahrhunderte, von der Antike bis zum frühen 20. Jahrhundert. Er beleuchtet das bis vor kurzem noch wenig bekannte Leben von Andreas Cellarius und erläutert jede der 29 Karten ausführlich.
Eine illustrierte Liste aller Sternbilder mit einer kurzen Beschreibungen ihrer Ursprünge und ihrer mythologischen Bedeutung, eine Liste der in der Harmonia Macrocosmica genannten Sternnamen, ein Glossar der technischen Begriffe sowie eine Bibliografie finden sich im Anhang des Buches.
Über die Autorin/den Autor:
Robert van Gent ist Mitarbeiter des Explokart Research Program an der Universität Utrecht, das sich mit der Geschichte der Kartografie befaßt. Nach seiner Promotion in Utrecht war er von 1989 bis 1999 als Kurator für Astronomie im Museum Boerhaave in Leiden tätig. Er hat zahlreiche Publikationen über die Geschichte der Astronomie, der Himmelskartografie und astronomische Instrumente verfaßt. Seit 2005 arbeitet er an der Karto-Bibliografie von Himmelsatlanten und den damit verbundenen Themen in den Niederlanden. |
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